Supervision | Coaching | Beratung

„Es steht uns frei, die Welt zu verändern und in ihr Neues anzufangen.“
Hannah Arendt

Anfangen bedeutet nicht, dass vorher nichts war –
anfangen heißt, etwas Neuem Raum geben.
Im Anfang liegt alles drin –
eine Möglichkeit, Überraschendes, ein Traum.

Beratungs-Anfänge sind wichtige und kostbare Momente, in denen Menschen sich mit ihrem Interesse, ihren Anliegen und Fragen in einen Prozess begeben, der ihre eigene Entwicklung und Veränderung unterstützt. Dazu biete ich mit meiner Beratung in Supervision und Coaching einen geschützten und verlässlichen Rahmen.

In allen Anliegen dient ein erstes Gespräch dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung des Beratungsformats und der Ziele.

Ich arbeite handlungs-und ressourcenorientiert mit vielfältigen Methoden – vor allem aus dem Psychodrama – mit Träumen und Bildern, mit Aufstellungen und Positionen im Raum, mit Übungen aus dem Clownstheater und rhythmischen Elementen etc.
Meine Erfahrung ist, dass das Sichtbarmachen von inneren Prozessen auf eine Weise klärt und ordnet, die nachhaltig wirkt und Menschen ihre eigenen Lösungen finden lässt.

Supervision

für Menschen, die sich in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung professionell
beraten lassen wollen.

Supervision ist ein…

  • Ort des Nachdenkens über berufliche Rollen

Welche Rollen habe ich und wie fülle ich sie aus?
Welche Rollen möchte ich verändern? Wie?
Wie komme ich mit meiner neuen Rolle zurecht?

  • Raum zur Betrachtung systemischer Zusammenhänge im Arbeitsfeld
    Die Wahrnehmung systemischer Zusammenhänge kann eine Erleichterung schaffen, das eigene Erleben auch als Teil des Ganzen zu verstehen. Es führt zu einer genaueren Diagnose und bezieht verschiedene Ansatzpunkte der Veränderung ein:

Wer spielt welche Rollen im System?
Wie offen, wie stabil und anfällig ist das System?
Wo liegen welche Handlungsspielräume?

  • Ort zur Wahrnehmung von Stimmungen und Gefühlen
    Um neue Wege zu erkunden, fundierte Ziele zu entwickeln und gute Entscheidungen zu treffen müssen eigene Stimmungen und Emotionen einbezogen werden.

Wie geht es mir eigentlich in der konkreten Situation?
Welche Stimmungen gehören zu mir, welche zu andern, zum Team?
Für welche Stimmungen bin ich anfällig und was kann ich daran verändern?
Wie gehe ich mit diesem emotionalen Wissen weiter?

  • Raum zur Entwicklung von Zielen, die auf Maß geschneidert sind
    Ziele sollen nicht überfordern und nicht unterfordern – Ziele sollen motivieren!

Wie entwickle ich ein Ziel, das zu mir passt?
Welche Art von Zielen ist für mein Vorhaben angemessen?
Wie kann ich „dranbleiben“?
Wie gehe ich mit Zielen um, die von außen vorgegeben sind?

  • Ort zur Klärung von Konflikten

Konflikte sind mehrdimensional – auf welcher Ebene findet der Konflikt statt?
Um was für einen Konflikt handelt es sich genau?
Wo, wodurch sind sie entstanden? Wer ist beteiligt?
Wie kann die Energie, die in Konflikten steckt, zur Lösung genutzt werden?

  • Raum zum Ausloten eigener Bedürfnisse und Ressourcen

Um was geht es mir eigentlich wirklich, was ist mein tiefes Bedürfnis
in der konkreten Situation?
Wo werden welche Bedürfnisse versorgt?
Welche Ressourcen habe ich, hat das Team?
Wie gehen wir sorgsam mit unseren Ressourcen um?

  • Spiel – und Proberaum für neues Handeln
    In diesem Raum kann ich etwas ausprobieren, mit gewohnten und neuen Mustern spielen. Im Spiel kann ich so-tun-als-ob – es ist eine große Erlaubnis, zu zeigen, was ist und sein könnte:

Was ich immer schon mal sagen oder tun wollte…hier darf ich´s!
Wie fühlt es sich an, einmal „aus der Rolle zu fallen“?
Was würde ich gerne für den „Ernstfall“ üben?

 

Formate:
Teamsupervision, Leitungssupervision, Gruppensupervision, Einzelsupervision

Coaching

Das Coaching beginnt mit einem konkreten Anliegen, z.B.

  • erwünschten oder erforderlichen Verhaltensänderungen im Alltag
  • der Bewältigung von neuen Herausforderungen am Arbeitsplatz etc.

Es orientiert sich an klaren Zielen. Für die nachhaltige Arbeit an den Zielen nutzen wir kognitives, emotionales und körperliches „Wissen“. Denn nur so ist der ganze Mensch am Veränderungsprozess beteiligt und wird unsere Motivation wirklich wirksam. Grundlage sind für mich wichtige neurowissenschaftliche Erkenntnisse wie sie z.B. im Züricher Ressourcenmodell für die praktische Nutzung zusammengefasst wurden.

Wir arbeiten im Coaching an Fragen, wie z.B.

  • Was genau ist für mich ein sinnvolles Ziel?
  • Welche Haltung habe ich zum Ziel? Wie motiviert bin ich dafür?
  • Wie gestalte ich die Veränderung?
  • Welche Ressourcen stehen mir dafür zur Verfügung?
  • Welche Kompetenzen könnte ich noch weiter entfalten und entwickeln?

 

Formate:
Einzelcoaching, Teamcoaching, Gruppencoaching

Meine Zugänge in den Raum für Entwicklung und Veränderung

Leben wieder in Fluss bringen

Das fließende Wasser oder der Fluss sind Urbilder für Leben und Lebendigkeit in vielen Kulturen. Auch Heilungsprozesse werden im Bild des Fließens beschrieben: Etwas ins Stocken Geratenes kommt wieder in Fluss. Festes und Erstarrtes begegnet uns in Strukturen, in sozialen Beziehungen, in Denkmustern, in Körperhaltungen, im Festhalten von ….

Mein Interesse in der Beratung ist, diesen eng gewordenen Räumen Weite und Perspektiven gegenüber zu stellen und Menschen mit ihren Bedürfnissen und ihrer kreativen Kraft in Berührung zu bringen.

Manchmal heißt „mit dem Fluss zu gehen“ auch, auftauchende Widerstände und Ängste ernst zu nehmen. Das Wasser sucht sich vielleicht zunächst den leichtesten Weg, wo es hindurchfließen kann. Für Veränderungsvorhaben bedeutet dies dann, da anzufangen, wo es leicht geht.

Rhythmus und Resonanz

Mit Rhythmus verbinde ich zuallererst Freude am Leben und Spüren von Kraft, Stärke und Lebendigkeit. In dem Raum der Entwicklung und Veränderung kann auch Kraftvolles zum Ausdruck kommen. Mir ist es wichtig, dass Menschen darin ihre Möglichkeiten entdecken und sie einen Raum haben, der ihrem eigenen Rhythmus und ihrem Maß an Energie entspricht.

Im Dickicht der Ansprüche den eigenen Rhythmus finden ist nicht selten ein Thema in der Beratung: Wo liegen meine Gestaltungsmöglichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, welchen Stimmen gebe ich Raum und an was möchte ich meine Orientierung ausrichten?

Dazu ist es hilfreich, zu wissen, dass Rhythmus nicht nur ein Maß für die Zeit ist, sondern vielmehr die Art und Weise zählt, wie Menschen Rhythmus erfahren: Über Körper, über Bewegung und Resonanz. Das bedeutet umgekehrt, dass Körper und Bewegung Impulse zur Klärung des eigenen Standortes oder einer Neu-Orientierung geben können. Je klarer ich verortet und positioniert bin, desto klarer kann ich meine Umwelt wahrnehmen und von anderen wahrgenommen werden.

Als Beraterin sehe ich mich als Resonanzkörper und Impulsgeberin im Kontakt mit den Menschen, mit denen ich zu tun habe: Als Einzelne und als Gruppen in organisationalen Strukturen.

Raum und Bühne

Mir liegt es sehr nahe, Geschehen und Verhältnisse über den Raum zu verstehen. Der Raum bietet eine interessante Betrachtungsweise für viele Themen, mit denen Menschen Beratung aufsuchen: Raum geben und Raum nehmen, den Fokus nehmen und den Fokus geben, gönnen und neiden, draußen und drinnen, Nähe und Distanz, Raumverteilung und Macht etc.

Im Beratungsraum werden die Themen von „draußen“, von den verschiedenen Orten der Ratsuchenden, nach „drinnen“ gespiegelt, in einen geschützten Raum, in dem sie differenziert beleuchtet werden können. In diesem Raum, der im Psychodrama die „Bühne“ ist, können wir Szenen einrichten, Zusammenhänge ausloten und Ideen ausprobieren. Dabei wird deutlich, wie jede Bewegung, jede Position im Raum Wirkung hat. Der Bühnenraum ist ein Möglichkeitsraum, in dem z.B. die Zeit verlangsamt und beschleunigt werden kann, Vergangenheit und Zukunft können gleichzeitig nebeneinander sein, ganz wie es dem inneren Sinn der Protagonistin oder dem Thema der Gruppe entspricht. Man kann, wie in einem Film, eine Szene anhalten und dazu einladen, dem nächsten körperlichen Impuls zu folgen: Wie geht die Szene dann weiter? Vielleicht mit einem spontanen Einfall, der in dem kleinen Zwischenraum kam?

Unterbrechungen irritieren, schaffen eine Situation des Nicht-Wissens, aus der heraus Neues entstehen und sich die Situation anders entwickeln kann. Vielleicht passt es, vielleicht bedarf die neue Idee noch der Anpassung und Einpassung, bis daraus etwas wird, das stimmt und überzeugt, einmalig und echt ist.

Denn im Grunde gibt es in unserer Gesellschaft ein großes Bedürfnis nach Echtheit. Der Wunsch nach einfachen und schnellen Antworten ist nachvollziehbar, wenn die Welt um mich herum immer komplexer wird und wir nicht gut gelernt haben, mit offenen Prozessen umzugehen.

Ziel der Beratung ist es, wieder handlungsfähig zu werden bzw. den Handlungsspielraum in komplexer werdenden Strukturen in der Arbeit und in gesellschaftlichen Verhältnissen zu erhalten. In der Arbeit mit der Bühne können alle Bühnen des Lebens abgebildet und bearbeitet werden, ohne den eigenen Boden zu verlieren.

Für Veränderungen und Entwicklungen kann es von Bedeutung sein, Situationen und Phasen des Nicht-Wissens, des leeren Raumes, zunächst auszuhalten. Zu frühe Entscheidungen und Maßnahmen führen nicht zum Erfolg – das sieht man z. B.
an Umstrukturierungsmaßnahmen mit chronischem Verlauf, die zu keinem Ende führen.

Der leere Raum kann zum kreativen Zwischenraum werden, in dem Neues tragfähig Gestalt gewinnt.

Über mich

Geb. 1966
deutsch-italienische Staatsbürgerschaft
Rhythmustrainerin und Clownin
Dipl. Pädagogin

Supervisorin (DGSV-zert.*) Psychodrama am Moreno-Institut Stuttgart
Weiterbildung Organisationsentwicklung und Psychodrama
Körper-und Bewegungsarbeit (Tanz der Gegenwart/BMC-BodyMindCentering))
Coach für ressourcenorientiertes Selbstmanagement mit dem ZRM-Züricher Ressourcenmodell
Langjährige Berufspraxis in verschiedenen pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern
Lehrbeauftragte am Moreno-Institut

Zielgruppen

Fachdienste (Hospizdienste, Suchtberatung)
Clown*innen
Unternehmerinnen
Kita-Leitungen
Religionspädagog*innen
Erzieherinnen
Ehrenamtliche in der Telefonseelsorge

2005 – 2018  Frauenbildungsreferentin für die EFW- Evangelische Frauen in Württemberg
seit 2009  Rhythmustraining und Musik in der Clownsausbildung von G. Matthiae

Netzwerk:
Regelmäßige Kontrollsupervision / Gruppensupervision / Intervision
Mitglied bei der DGSV- Deutsche Gesellschaft für Supervision
Mitglied beim DFP – Deutscher Fachverband für Psychodrama

 

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Ich freue mich, wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen:

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